Für mich war Selfcare nie das, was oft damit assoziiert wird — keine langen Beauty-Routinen, keine äussere Perfektion. Ich habe es immer als eine Frage der inneren Balance gesehen, als etwas, das man üben muss.
Wie alles begann
Vor ein paar Jahren stand bei mir ein beruflicher Umbruch an. Ich hatte lange im sozialen Bereich gearbeitet und war unsicher, ob das noch das Richtige für mich ist. Mein Energiekonto war im Minus, und ich nahm mir eine Auszeit im Ausland.
Dort kam der Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen, das gut tut. So ist Sibicura entstanden. Sibi cura, Latein für „sich um sich kümmern“ — etwas, das einer Auszeit Form gibt.
Wie es entstand
Bei der Produktion stand ich vor einer Frage. Räucherstäbchen und Halter aus Massenproduktion gibt es überall und günstig. Aber hinter den Lieferketten verbergen sich oft Kinderarbeit, schlechte Arbeitsbedingungen, fehlende Transparenz. Das passt nicht zu einem Produkt, das Ruhe schenken soll.
Also habe ich entschieden, die Halter in der Schweiz zu fertigen — Swiss Made — und für die Räucherstäbchen nur mit Partnern zu arbeiten, die ich persönlich kenne und geprüft habe.
Räucherstäbchen waren der Anfang — anzünden, ablegen, ein paar Minuten atmen. Eine Pause, die sich selbst trägt.
Heute
Mein Energiekonto ist heute aufgefüllt — Auszeiten, Meditation, Atemübungen, Coachings, Shiatsu und einfach an mir dranbleiben sind meine Begleiter geworden. Mit Sibicura möchte ich das weitergeben.
— Ivana Galdos